Clemens Busch Mosel

Clemens Busch ist einer der Pioniere für ökologischen Weinbau an der Mosel. Gemeinsam mit seiner Frau Rita betreibt er das Weingut Clemens Busch in Pünderich und verfügt über ein Portfolio ausgezeichneter Parzellen in der Lage Pündericher Marienburg. Die Marienburg ist eine exzellente Lage, in der alle drei Schieferarten der Region, nämlich grauer, blauer und der seltene rote Schiefer, nebeneinander vorkommen. Entsprechend vielfältig sind die Weine, die Clemens Busch aus der Marienburg keltert.

Vom Bio-Pionier zum biodynamischen Weinbau

Bereits seit Mitte der 1980er Jahre ist Clemens Busch für das damals noch vollkommen unbekannte Weingut verantwortlich und arbeitet streng nach ökologischen Kriterien. Inzwischen sind Clemens und Rita Busch, denen ein lebendiges Ökosystem und ein vitaler und gesunder Weinberg schon immer ein Anliegen waren, bei der Biodynamie angekommen. Diese besondere Art der Landwirtschaft orientiert sich unter anderem an den anthroposophischen Lehren Rudolf Steiners. Zentral ist die Vorstellung einer Arbeit im Einklang mit den natürlichen Zyklen der Natur und Umgebung, um aus einem gesunden und vitalen Weinberg gesunde Beeren mit natürlich-aromatischem und komplexem Geschmack zu gewinnen.

Der gesunde Weinberg

Die Kernprojekte biodynamischer Arbeitsweise sind dabei Erhalt und Ausbau von Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit, natürliche Pflanzenpflege und Förderung tierischen Lebens in der landwirtschaftlich genutzten Umgebung. Biodynamische Produktion ist immer standortgemäß und nicht überregional standardisiert. Seit 2015 sind Rita und Clemens Busch Mitglied in der Winzervereinigung repekt BIODYN, der einige sehr renommierte und progressive Winzer und Winzerinnen aus Deutschland und Österreich angehören.

Das Weingut

Das historische Gutshaus, in dem die Buschs wohnen und sich sonst vor allem die Verkostungsstube befindet, liegt direkt am Moselufer gegenüber der Weinberge der Pündericher Marienburg. Der Weinkeller befindet sich im hochwasserfreien Teil des Ortes.

Die Weine

Die Trauben aus den unterschiedlichen Parzellen der Marienburg werden schonend mit etwas Maischestandzeit verarbeitet, wobei der Most ausschließlich durch Sedimentation geklärt wird. Sämtliche Weine werden anschließend spontan vergoren, und der Ausbau erfolgt über mehrere Monate größtenteils in Fuderfässern, die im Weinbau an der Mosel traditionell benutzt werden und viele Jahre in Gebrauch bleiben. Dieses Holz hat keinen direkten geschmacklichen Einfluss auf den Wein. Vielmehr verleiht die Zeit auf der Hefe, die sie ungestört in den Fudern verbringen, den Weinen Tiefe, Komplexität und Stabilität. Immer vorausgesetzt natürlich, Weinberg, Reben, Trauben und Most können und dürfen die notwendigen Qualitäten hervorbringen. Dafür braucht es Winzer und Winzerinnen, die mehr als nur ihr Handwerk verstehen. Winzer, die ihre Weinberge kennen, die das Wesen des heimischen Weins verstanden haben und die das sensible Gleichgewicht zwischen Einklang und Einflussnahme zu halten verstehen. Winzer, die genau wissen, woher sie kommen und die eine Vorstellung von dem Weg haben, den sie gehen wollen. Winzer und Winzerinnen wie Rita und Clemens Busch.

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