18/02/2017
Öffnungszeiten unseres Geschäftes über Karneval

Weiberfastnacht

geschlossen

Freitag, 24.02.

11:00 – 19:00 Uhr

Samstag, 25.02.

11:00 – 16:00 Uhr

Rosenmontag und Dienstag

geschlossen

29/12/2016
Öffnungszeiten an Weihnachten und Neujahr

Heiligabend

10:00 – 14:00 Uhr

27.12. bis 30.12.

11:00 – 19:00 Uhr

Silvester

10:00 – 14:00 Uhr

2. bis 4. Januar

Geschlossen

14/11/2016
10% auf Champagne Philipponnat und Porto Krohn

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Freitag, 2. Dezember, 18:00 Uhr

Die Familie Philipponnat produziert seit Generationen Spitzenchampagner in Mareuil-sur-Ay im Herzen der Champagne. Die große Anzahl an Premier und Grand Crus im Familienbesitz sind das Fundament für die Erzeugung großer Weine. Typischer und authentischer Champagner, der Herkunft zeigt und sich von vielen internationalen Schaumweinen ebenso abhebt wie von den Fluten an Industriechampagner, der Noblesse suggeriert, wo doch nur Prestigebrause drin ist.

Antoine de Boysson, Exportmanager von Philipponnat präsentiert Ihnen eine Auswahl von Weinen des Hauses und erklärt, warum Philipponnat Champagner etwas Besonderes sind.

Zum Champagner bieten wir ein paar salzig-herzhafte Kleinigkeiten und am Abend der Probe 10% Rabatt auf alle Weine aus dem Hause Philipponnat.

Außerdem präsentieren wir Ihnen am 2. Dezember einen spannenden Neuzugang in unserem Sortiment: Porto Krohn

Das bislang in Deutschland kaum vertrene Portweinhaus Krohn steht für sehr gute Portweine und sehr gute Preise. In dritter Generation von der Familie Carneiro geführt hat Krohn einen längeren Export-Dornröschenschlaf hinter sich. Das änderte sich schlagartig, als das 1865 gegründete Traditionshaus 2014 unter das Dach der Fladgate Partnership schlüpfte und damit von deren weltweiten Exportstrukturen profitieren konnte. Ein seltener Glücksfall, denn in den Kellern von Krohn lagerten und lagern noch immer echte Preziosen aus mehreren Jahrzehnten, die nun nach und nach auf den Markt kommen. Eine wahre Schatzkammer voller Portwein. Großartige Qualitäten zu fabelhaft niedrigen Preisen. Wir konnten aus dem Vollen schöpfen und haben ordentlich zugeschlagen.

Freuen Sie sich darauf, mit uns am 2. Dezember drei ausgesuchte Portweine aus dem Haus Krohn zu probieren.

Eintrittskarten zum Preis von € 20,00 pro Person gibt es ab sofort bei uns im Laden.

Unser aktuelles Angebot an Champagnern von Philipponnat finden Sie hier.

14/10/2016
3 x Rhône. Weinprobe bei uns im Laden
21/07/2016
Weingut Schwedhelm – Das Tal und die zwei Brüder

Das Tal, die zwei Brüder und ihre Weine

Im südlichen Wonnegau, westlich von Worms und nur wenige Kilometer südlich der bei Weinfreunden mittlerweile weltbekannten Gemeinde Flörsheim-Dalsheim liegt das Zellertal. Es verläuft von West nach Ost und verfügt über einige der schönsten Weinberge der gesamten Region. Allesamt Südhänge und im Westen vom gewaltigen Donnersberg gegen allzu kaltes Wetter und heftige Niederschläge geschützt.

Große Hofanlagen vor allem in Zell bezeugen eine glanzvolle oder doch zumindest prosperierende Vergangenheit dieser in Vergessenheit geratenen Region zwischen Nordpfalz und den landwirtschaftlich intensiv genutzten Äckern Rheinhessens. Denn obwohl Zell nach Urkundenlage der älteste Weinbauort der gesamten Pfalz ist, war das Zellertal bis vor einigen Jahren den meisten Weintrinkern völlig unbekannt. Das wahre Potenzial der Weinberge ist hier wie in einigen anderen Gegenden Deutschlands über Jahrzehnte unbeachtet geblieben. Jahrzehnte, in denen der deutsche Weinbau sich selbst und seinen Kunden nicht allzu viel abverlangt und zugetraut hat. Die Ansprüche waren niedrig, die Qualitäten oft Glücksache. Beinahe überall, ganz sicher aber hier im Zellertal und im übrigen Wonnegau, wo erst vor 10 bis 15 Jahren einige junge Winzern begonnen haben, den wenig herausfordernden Weg der Massen- und Billigproduktion zu verlassen. An der berauschenden Erfolgsgeschichte der auf diesen Aufbruch folgenden Jahre hatte das Zellertal bis vor kurzem allerdings einen eher geringen Anteil. Erst mit den Weinen von Oliver Spanier, allen voran seinem Großen Gewächs aus der Lage Schwarzer Herrgott, hat die weingeneigte Öffentlichkeit Notiz von seiner Existenz genommen.

Dabei ist es hier nicht nur wunderschön, sondern die teilweise recht steilen Südhänge um Mölsheim und Zell mit ihrem kargen Kalksteinuntergrund gehören sicher zu den interessantesten und potenziell stärksten Lagen des südlichen Rheinhessen bzw. der nördlichen Pfalz. Denn hier, mitten im Zellertal, verläuft die Grenze zwischen den beiden Anbaugebieten. So ist das Tal weinrechtlich geteilt, und sogar der Schwarze Herrgott selbst ist zur einen Hälfte Rheinhesse und zur anderen Pfälzer. Aber ganz gleich, aus welchem Teil des Zellertals die Weine kommen. Wer hier nach Wesen und Charakter des Tals und seiner Weinberge sucht, der wird auf Weine stoßen, die von Finesse und aromatischer Präzision viel mehr bestimmt sind als von Wucht und Körper. Die nicht blenden mit üppiger Frucht, sondern anregen mit Kühle und vibrierender Spannung. Wie die Weine der Brüder Schwedhelm, die sich kompromisslos einem authentischen Weinstil verschrieben haben.

In den vergangenen Jahren haben sie das elterliche Weingut einmal komplett umgekrempelt. Akribische Sorgfalt und weitgehend biologische Arbeitsweise haben Einzug gehalten in die Weinberge der Familie Schwedhelm, und wo früher bei kleinsten Preisen in erster Linie der Ertrag stimmen musste, zählt heute einzig die erstklassige Traubenqualität. Denn die ist Voraussetzung für erstklassigen Wein, wie ihn die Brüder Stephan und Georg seit Jahren machen. Für ihre kühle und trockene Stilistik, die von Präzision in der Fruchtaromatik, von Struktur und Transparenz lebt. Die auf Grip, Mundgefühl und Saftigkeit setzt statt auf banale Süße und Allerweltsfrucht. Die Weine sind geprägt vom kargen Kalkboden des Zellertals. Er gibt ihnen einen mineralischen Unterton, ein zupackendes Gefühl im Mund, zusammen mit einer fein ziselierten Säure verantwortlich für die saftige Frische der Schwedhelm-Weine. Das macht schon bei den Gutsweinen richtig Spaß und sorgt immer wieder schnell für leere Gläser. Ihr Spitzenriesling aus dem Schwarzen Herrgott zeigt bereits heute ihr ganzes Können und ist ein veritables Preis-Leistungs-Wunder, das sich mühelos in die Phalanx großer Lagenweine der Region einreihen lässt. Einzigartig auf jeden Fall der XBerg, eine Cuvée aus Riesling, Chardonnay und Scheurebe. Ungewöhnlich, facettenreich und anregend. Ein Wein, von dem man besser immer zwei Flaschen im Kühlschrank hat.

Zu den Weinen.

Das schreibt die FAZ über die Brüder Schwedhelm.

02/02/2016
Öffnungszeiten an Karneval

Weiberfastnacht

geschlossen

Freitag, 05.02.

11:00 – 19:00 Uhr

Samstag, 06.02.

11:00 – 16:00 Uhr

Rosenmontag und Dienstag

geschlossen

20/12/2015
Öffnungszeiten Weihnachten und Jahreswechsel

Heiligabend

10:00 – 14:00 Uhr

28.12. bis 30.12.

11:00 – 19:00 Uhr

Silvester

10:00 – 14:00 Uhr

2. Januar

Geschlossen

03/03/2015
Ab sofort: MIRAVAL ROSÉ 2014

 

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Château Miraval

Côtes de Provence Rosé 2014

€ 16,90 / Flasche

Château Miraval? Promi-Wein! So oder so ähnlich klang das häufig, als vor ziemlich genau zwei Jahren der erste Jahrgang Rosé vom Weingut der beiden Superstars Angelina Jolie und Brad Pitt auf den Markt kam. Schnelles Urteil, fertige Meinung. Etwas anders klang das bei vielen, nachdem sie den Wein ein paar Wochen später probiert hatten. Denn Glamour und Hype-Garantie waren bei weitem nicht das einzige, was an diesem Wein besonders war.  Er konnte Kritiker ebenso überzeugen wie zahlreiche eingefleischte Rosétrinker. Und das lag an der Expertise, mit der dieser Wein erzeugt wurde. Denn kein geringerer als Marc Perrin vom Château Beuacastel ist der Kopf und Weinmacher, der hinter diesem Projekt steht. Und das ergebnis ist ein typischer provencalischer Rosé von besonderem Format. Vielschichtig und feinfruchtig, ohne vordergründig betörende Bonbonfrucht. Klare Frische und eine feine herbe Note machen ihn zu einem faszinierenden Sommerwein und Essensbegleiter. Grenache, Syrah und Cinsault sind die Rebsorten, die auf den bis zu 350 Meter hoch gelegenen Weinbergen des abgelegenen Château Miraval vor allen Dingen wachsen. Nach mehreren Jahren intensiver Arbeit im Weinberg und Investitionen in das gesamte Château sind hier die Voraussetzungen geschaffen worden, außergewöhnliche und hochklassige Weine zu erzeugen. Nach den beiden überzeugenden Jahrgängen 2012 und 2013 geht die Erfolgsgeschichte nun in die nächste Runde.

Hier bestellen für € 16,90

04/09/2014
Weinprobe mit Marco Zanetti am 27. September

Es gibt einen Grund zu feiern. Das Sorgenfrei wird in diesen Tagen 10 Jahre alt. 10 Jahre gutes Essen, 10 Jahre guter Wein. 10 Jahre tolle Gäste, 10 Jahre großartige Zusammenarbeit. Wir sagen Danke und feiern einfach ein bisschen mit.

Dazu haben wir Marco Zanetti eingeladen, dessen Weine für uns die spannendste Entdeckung des Jahres sind. Am Samstag, 27.09., zwischen 14:00 und 17:00 präsentiert er Zio Porco Wines und noch mehr seiner Weine im Sorgenfrei. Dazu passend gibt es Rohschinken, Porchetta und noch ein paar weitere ialienische Schweinereien. Wir freuen uns auf Marco, auf Sie und auf einen angeregten und leckeren Samstagnachmittag im Sorgenfrei.

Tickets à 20 Euro / Person gibt es bei uns im Laden, im Sorgenfrei oder per Mail einfach hier.

 

 

 

03/06/2014
Veneto kann auch anders: Inama und Zio Porco!

Mit dem Veneto ist es wie mit den meisten Weinregionen dieser Welt. Der grobe Leisten ist bereits zur Hand, das pauschale Urteil längst gefällt: Alles billige Zosche, die braucht kein Mensch! So schnell, so gut. Aber wie immer gibt es natürlich auch hier Licht und Schatten. Und weil die schlechten Weine hier deutlich in der Überzahl sind, ist die Suche nach den guten zwar nicht immer ein Vergnügen, aber umso spannender.

Zuerst jedoch muss, wer es ernst meint, einen gewaltigen See an Belanglosigkeit und Uniformität durchwaten. Denn auf den fast 75.000 ha Rebfläche wird eine schier unendliche Menge einfacher und oft nicht einmal leckerer Alltagsweine produziert.

Zweifelhafte Spezialitäten sind kalt vergorene, aromatisch designte Weißweine, Rotweine mit vordergründig langweiliger Frucht ohne jede Struktur und natürlich gigantische Mengen Perlwein. Dieser scheint nicht nur Gaumen und Hirn bereits vor Genuss auszuschalten, sondern kommt sogar weitgehend ohne die Art sentimentaler Urlaubsreferenz aus, die ansonsten noch jede geschmackliche Entgleisung zum Hochgenuss verklären kann. Denn Prosecco ist ein Gefühl, und zwar eines, das man niemals gehabt haben muss, um zu wissen, wie es sich anfühlt. Das pure Klischee einer Alltagsleichtigkeit, wie sie eben nur aus Italien kommen kann.

Gegen all das ist an sich nicht viel einzuwenden, außer vielleicht, dass es sich nicht ganz mit unserer Vorstellung von einem interessanten Wein deckt.

Wir haben deshalb zwei Weine ausgesucht und sie mit dem Team vom Sorgenfrei zum Wein des Monats Juni gemacht. Zwei Weine, die ein anderes Bild vom Veneto zeichnen und jeweils für eine bestimmte Form qualitätsorientierter Weinerzeugung stehen.

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Nr. 1 ist der Vigneti di Foscarino Jahrgang 2012 vom Weingut Inama aus Monforte d´Alpone. Ein Soave Classico aus 100 % Garganega von den ältesten Rebstöcken in der Spitzenlage Monte Foscarino. Die Brüder Inama setzen seit vielen Jahren konsequent auf Qualität statt auf Masse und versuchen, das immense Potential der bereits seit dem 13. Jahrhundert bekannten Rebsorte auszuschöpfen. Vulkanischer Tuff- und Basaltboden, reifes und kerngesundes Lesegut, strenge Selektion und eine Vinifikation, die der burgundischen ähnelt, ergeben einen Soave, der außer dem Namen nichts mehr gemeinsam hat mit den billigen Techno-Tropfen aus den Supermarktregalen. Der Vigneti di Foscarino wird in alten gebrauchten Barriques vergoren und sehr lange auf der Feinhefe gelassen, bevor er im Stahltank weiter reifen und sich beruhigen darf. Das Ergebnis ist ein cremiger und komplexer Wein, der kraftvoll ist und zart gleichermaßen. Helle Fruchtaromen, florale Nuancen und eine moderate Säure lassen ihn vornehm wirken, während er Volumen und Kraft auf der Zunge entfaltet. Ein moderner Traditionalist und ein Wein, der zeigt, wie Soave schmecken kann, wenn man alles richtig macht.

Wer auch alles richtig macht und doch alles anders, ist Marco Zanetti. Als Wine Punk einer stetig wachsenden Wein-Online-Gemeinde seit längerem bekannt produziert er unter dem Namen Zio Porco Wines Weine im Veneto. In Bassano del Grappa nördlich von Vicenza hat er Weinberge gepachtet und keltert seine Weine im Keller des Weinguts Contra Soarda der befreundeten Familie Gottardi. Marco Zanetti ist nun alles andere als ein Traditionalist. Die Ausstattung seiner Weine spricht hier eine ebenso klare Sprache wie seine Präsenz in den sozialen Medien. Er hat einen international weit geöffneten Fokus, ohne dabei auch nur eine Sekunde an die Weltmarktmoden zu denken, nach denen große Teile des Veneto schielen. Seine Weine stehen für die Vielfalt hinter den Moden, für Bodenständigkeit und unverwechselbare Identität. Die rote Rebsorte seiner Wahl ist der Marzemino. Seit dem 15. Jahrhundert bekannt hat sie es nie in die Reihe der internationalen Rebsorten-Stars geschafft. Zu anfällig für Krankheiten, vielleicht etwas zu wenig Tannin. Dass man tolle Weine aus ihr keltern kann, zeigt Marco Zanetti mit seinem Porcheria 2011. Fruchtbetont und klar im Aroma. Bei mildem Tannin eine präzise, feine Säure, die den Wein strukturiert und den Durst bei jedem Schluck noch steigert. Kraftvoll ohne jede Schwere.

 

 

Weinpunkt
Hoffmann und Horstmann GbR
Antwerpener Str. 9 – 11
50672 Köln
info@wein-punkt.de
t +49 (0)221-976 21 66
f +49 (0)221-976 21 67

Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 11:00 –19:00 Uhr
Sa. 11:00 –18:00 Uhr